
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:h="http://www.w3.org/1999/xhtml">
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    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title type="main">Briefedition</title>
        <author>
          <persName>
            <forename>Denise</forename>
            <surname>Jurst-Görlach</surname>
          </persName>
        </author>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <resp>Datenmodellierung</resp>
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            <forename>Selina</forename>
            <surname>Galka</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <resp>Datenmodellierung</resp>
          <persName>
            <forename>Elisabeth</forename>
            <surname>Steiner</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <funder>Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft </funder>
      </titleStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                  Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                  Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                  Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                  Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS - Geisteswissenschaftliches Asset
                  Management System</orgName>
        </distributor>
        <availability>
          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0">Creative Commons
                  BY-NC 4.0</licence>
        </availability>
        <date when="2024">2024</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:konde.39</idno>
      </publicationStmt>
      <seriesStmt>
        <title ref="http://gams.uni-graz.at/konde">KONDE Weißbuch</title>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
        </respStmt>
      </seriesStmt>
      <sourceDesc>
        <bibl>
          <title>Weißbuchartikel: Briefedition</title>
          <author>Denise Jurst-Görlach</author>
          <publisher>
                    Herausgegeben von Helmut W. Klug unter Mitarbeit von Selina Galka und Susanne Höfer
                </publisher>
          <date>2024</date>
          <country>Austria</country>
        </bibl>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <encodingDesc>
      <projectDesc>
        <ab>
          <ref target="context:konde" type="context">KONDE Weißbuch</ref>
        </ab>
        <p>Im KONDE-Projekt, das aus Hochschulraumstrukturmitteln finanziert wird, beschäftigten
               sich sieben universitäre Partner und drei weitere Einrichtungen aus unterschiedlichen
               Blickwinkeln mit theoretischen und praktischen Aspekten der Digitalen Edition. Ein
               Outcome des Projektes stellt das Weißbuch dar, welches über 200 Artikel zum Thema
               Digitale Edition umfasst. Die behandelten Themenkomplexe reichen dabei über Digitale
               Editionswissenschaft im Allgemeinen, Annotation und Modellierung, Interfaces,
               Archivierung und Metadaten bis hin zu rechtlichen Aspekten.</p>
      </projectDesc>
    </encodingDesc>
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      <langUsage>
        <language ident="de">Deutsch</language>
      </langUsage>
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      <listChange prev="TEI_SOURCE.2024-05-17">
        <change when="2024-03">
          <ab>Überarbeitung</ab>
        </change>
      </listChange>
    </revisionDesc>
  </teiHeader>
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    <body>
      <div>
        <head>Briefedition</head>
        <div>
          <head>Jurst-Görlach, Denise; jurst-goerlach@em.uni-frankfurt.de</head>

          <p>Ein Brief ist ein Schriftstück, das üblicherweise von einer Person oder Organisation 
                  (Absenderin/Absender) an eine andere (Empfängerin/Empfänger) gesendet wird. Im weiteren 
                  Sprachgebrauch zählen dazu auch Korrespondenzstücke wie Postkarten, Telegramme, Faxe, 
                  E-Mails etc. Daneben gibt es verwandte, nicht-private Kommunikationsformen wie offene oder 
                  Leserbriefe sowie nicht primär der Kommunikation dienende literarische Formate, etwa 
                  Briefromane oder -gedichte. 
                  Eine Briefedition ist eine Edition solcher Korrespondenzen, wobei der Begriff je nach 
                  Projektzusammenhang und Forschungsfragen enger oder weiter gefasst wird. Prima facie 
                  unterscheidet diese sich nicht wesentlich von der Edition anderer Ego-Dokumente (etwa 
                  <ref target="/o:konde.175" type="internal">Tagebücher</ref>), jedoch gibt es, bedingt durch die Eigenheit des Quellenmaterials, einige 
                  Besonderheiten zu berücksichtigen.
               </p>
          <p>Meist steht – ähnlich wie in <ref target="/o:konde.213" type="internal">Werkausgaben</ref> – eine Person oder Personengruppe im Fokus der Edition
                     (Ego-Netzwerk), es gibt aber auch Zugänge, die einen bestimmten Zeitraum, eine
                     geographische Region oder ein Genre in den Mittelpunkt stellen (z. B. “Briefe
                     und Texte aus dem intellektuellen Berlin um 1800”; Liebesbriefe im <ref target="/o:konde.41" type="internal">Citizen-Science-Projekt</ref> “Gruß
                     &amp; Kuss”). Bietet eine Edition von Ego-Netzwerken auch Briefe an, die weder
                     von der Hauptperson verfasst noch an sie gerichtet sind, handelt es sich um
                     sogenannte ‘Drittbriefe’. </p>

          <p>Aus der Wechselseitigkeit des Schriftverkehrs ergibt sich mitunter eine
                     komplizierte Überlieferung. Während die Briefe <hi rend="italic">an</hi> eine
                     Person meistens in <hi rend="italic">einem </hi>Archiv liegen, können Briefe
                        <hi rend="italic">von</hi> ihr überall auf der Welt verstreut sein. Häufig
                     tauchen Briefe, die als verschollen galten oder unbekannt waren, während der
                     Editionsarbeit beispielsweise in Auktionskatalogen, Antiquariaten, Archiven
                     oder privaten Nachlässen auf. Das macht die Quellenrecherche und -beschaffung
                     schwieriger und bringt Ungewissheit in die Planung der Edition. Zusätzlich muss
                     – vor allem bei der Edition jüngerer Quellen – besondere Rücksicht auf <ref target="/o:konde.44" type="internal">Urheber- und Verwertungsrechte</ref>
                     genommen werden, da zwar die eigentlichen Urheberrechte dem oder der
                     Schreibenden zukommen, zusätzlich aber auch Empfängerinnen oder Empfänger
                     Rechtsinhaber eines Korrespondenzstücks sein können. Unter gewissen Umständen
                     erwerben auch Personen oder Körperschaften, die an der <ref target="/o:konde.197" type="internal">Transkription</ref>, <ref target="/o:konde.60" type="internal">Digitalisierung</ref> oder Edition von Korrespondenzen
                     beteiligt sind, eigene Leistungsschutzrechte. Darüber hinaus können in Briefen
                     erwähnte Personen mitunter Persönlichkeitsrechte geltend machen, etwa wenn über
                     sie in diffamierender Weise gesprochen wird. (s. ausführlich <bibl>Klimpel
                        2022</bibl>)</p>

          <p>Eine weitere Besonderheit bei der Edition von Korrespondenzen zeigt sich in der
                        <ref target="/o:konde.34" type="internal">Kommentierung</ref>. Da Briefe in
                     der Regel nicht mit Blick auf ihre Veröffentlichung verfasst werden und es
                     zwischen den Korrespondenzpartnern mitunter großes geteiltes Vorwissen gibt,
                     stellt die Identifizierung von erwähnten Personen, Werken oder sonstigen
                     Anspielungen die Edierenden oft vor besondere Herausforderungen. Auch wenn nur
                     die Briefe <hi rend="italic">eines </hi>Korrespondenzpartners überliefert sind
                     oder wenn das ‘briefliche Gespräch’ durch persönliche Kontakte oder – zunehmend
                     seit dem 20. Jahrhundert – andere, nicht-schriftliche
                     Kommunikationstechnologien unterbrochen wird, bilden sich Informationslücken,
                     die durch die Kommentierung oft nicht vollständig geschlossen werden
                     können.</p>
          <p>Anders als in wissenschaftlichen Editionen v. a. literarischer Werke spielen
                        <ref target="/o:konde.28" type="internal">textgenetische</ref> Aspekte bei
                     der Edition von Briefen meist eine untergeordnete Rolle. Gibt es von einem
                     Brief unterschiedliche Varianten – etwa Vorstufen (z. B. Vorlagen, Skizzen und
                     Entwürfe) oder Kopien, die der Schreiber oder die Schreiberin bei sich behält
                     oder weiterleitet – dient meist die ‘authentischste’, also dem abgesandten
                     Brief am nächsten stehende Fassung als Grundlage für die Edition. Gibt es
                     erhebliche Abweichungen, können auch Varianten als eigene Briefe in die Edition
                     aufgenommen werden. Außerdem kann ein physisches Korrespondenzstück unter
                     Umständen mehrere Briefe in der Edition rechtfertigen, wenn beispielsweise eine
                     Person einen Brief erhält und diesen später mit Kommentaren an eine andere
                     Person weiter sendet.</p>

          <p>Viele Briefe haben auch Beilagen, häufig handelt es sich
                     dabei um Schriftstücke wie Manuskripte, Zeitungsartikel etc., aber auch
                     Gegenstände wie Haarlocken, Blumen u. a. finden in Briefkuverts Platz – ob und
                     in welcher Form diese in die Edition aufgenommen werden, hängt v. a. vom Ziel
                     der Edition ab. Meist wird auf Beilagen nur in Anmerkungen bzw. in den <ref target="/o:konde.225 " type="internal">Metadaten</ref> hingewiesen und/oder
                     sie werden als Digitalisat oder Fotografie zur Verfügung gestellt.</p>

          <p>Oft kann ein Brief nicht eindeutig datiert werden. Werden die Briefe
                     chronologisch gereiht, so werden diese meistens an jenem Punkt eingereiht, der
                     den spätestmöglichen Punkt der Datierung darstellt. Um die Auffindbarkeit von
                     Briefen zu steigern, ist es zudem ratsam, <ref target="/o:konde.147" type="internal">Normdaten</ref> in die Metadaten zu integrieren,
                     sodass die maschinenlesbaren Metadaten nicht nur die Namen, sondern auch
                     stabile, <ref target="/o:konde.12" type="internal">eindeutig referenzierbare
                        Identifikatoren</ref> der beteiligten Personen, Körperschaften und Orte
                     liefern. Letztere können so über die in den Normdateien hinterlegten
                     Geokoordinaten auch leichter für Analysen und Visualisierungen genutzt
                     werden.</p>
          <p>Digitale Briefeditionen werden heute meist in <ref target="/o:konde.79" type="internal">XML/TEI</ref> codiert – ein Umstand, der zur Bildung
                     einer <hi rend="italic">TEI Correspondence Special Interest Group </hi>führte,
                     die sich der Integration von korrespondenzspezifischen <ref target="/o:konde.225" type="internal">Metadaten</ref> und Textstrukturen in die <hi rend="italic">Guidelines </hi>der <ref target="/o:konde.178" type="internal">TEI</ref> widmet. So wurde für die Erfassung der grundlegenden Metadaten
                     eines Briefes das Element <code ana="TEI_element">&lt;correspDesc&gt;</code>
                     eingeführt, in dem die Vorgänge des Sendens,
                     Empfangens und gegebenenfalls Weiterleitens eines Briefes ereignisbasiert
                     beschrieben werden. Eine <code ana="TEI_element">&lt;correspAction&gt;</code>
                     mit den möglichen <code ana="https://tei-c.org/release/doc/tei-p5-doc/en/html/ref-att.entryLike.html">@type</code>-Werten <hi rend="italic">sent, received, transmitted,
                        redirected </hi>oder <hi rend="italic">forwarded</hi> enthält jeweils
                     Informationen zu an der Aktion beteiligten Personen, Körperschaften, Orten oder
                     Datumsangaben. Zusätzlich können Vorgänger- und Folgebriefe in <code ana="TEI_element">&lt;correspContext&gt;</code> offengelegt werden. <code ana="TEI_element">&lt;correspDesc&gt;</code> bildet zudem die Grundlage für
                     das Datenformat <ref target="/o:konde.42" type="internal">CMIF</ref>, das die
                     standardisierte Auswertung (und damit Vernetzung) von Korrespondenz-Metadaten
                     ermöglicht.</p>
          <p>Auch für das <ref target="/o:konde.126" type="internal">Markup</ref> von in
                     Korrespondenzen häufig zu findenden Textstrukturen wie Datumszeile, Anrede,
                     Grußformeln, Unterschriften oder Postskripte stellt die TEI eigene Elemente
                     innerhalb der Bereiche <code ana="TEI_element">&lt;opener&gt;</code> und <code ana="TEI_element">&lt;closer&gt;</code> zur Verfügung <bibl>(TEI 4.2.2
                        Openers and Closers)</bibl>. Eine umfangreiche Handreichung zur Auszeichnung
                     von Korrespondenzen legte die <hi rend="italic">TEI Correspondence SIG </hi>mit
                     der Veröffentlichung von “Encoding Correspondence” <bibl>(Dumont/Haaf/Seifert
                        2020)</bibl> vor. </p>
          <p>Ein Vorteil <ref target="/o:konde.59" type="internal">digitalen Edierens</ref>
                     ist, dass Daten aus unterschiedlichen Quellen leichter zusammengetragen werden
                     können, bei Briefeditionen über das Projekt <hi rend="italic">correspSearch</hi>: Editorinnen und Editoren verschiedener Briefeditionen
                     können ihre bibliographischen Metadaten dort im Metadatenformat <ref target="/o:konde.42" type="internal">CMIF</ref> zur Verfügung stellen,
                     sodass Nutzerinnen und Nutzer gezielt nach Briefen etwa von oder an eine Person
                     suchen können. Dadurch können Gegenbriefe in unterschiedlichen – digitalen,
                     aber auch gedruckten – Editionen leichter gefunden werden und Netzwerke
                     thematischer, geographischer oder personeller Art erforscht werden. Derzeit
                     bemüht sich die <hi rend="italic">TEI Correspondence SIG</hi> um eine weitere
                     Anreicherung der im CMIF geteilten Daten, um im Brief erwähnte Entitäten wie
                     Personen, Körperschaften oder Orte.</p>
          <div type="literature">
            <listBibl>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/NVU7E4MF" type="book" xml:id="Bohnenkamp2013">
                <monogr>
                  <title level="m">Brief-Edition im digitalen Zeitalter</title>
                  <idno type="ISBN">978-3-11-028918-3</idno>
                  <idno type="callNumber">PT811 .B756 2013</idno>
                  <editor>
                    <forename>Anne</forename>
                    <surname>Bohnenkamp</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Elke</forename>
                    <surname>Richter</surname>
                  </editor>
                  <edition>1</edition>
                  <imprint>
                    <pubPlace>Berlin ; Boston</pubPlace>
                    <biblScope unit="volume">Beihefte zu Editio</biblScope>
                    <publisher>De Gruyter</publisher>
                    <date>2013</date>
                  </imprint>
                  <extent>34</extent>
                </monogr>
              </biblStruct>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/QAQ2BTWP" type="journalArticle" xml:id="Dumont2016">
                <analytic>
                  <title level="a">correspSearch – Connecting Scholarly Editions of
                                 Letters</title>
                  <idno type="DOI">https://doi.org/10.4000/jtei.1742</idno>
                  <author>
                    <forename>Stefan</forename>
                    <surname>Dumont</surname>
                  </author>
                </analytic>
                <monogr>
                  <title level="j">Journal of the Text Encoding Initiative | December
                                 2016 - July 2019</title>
                  <idno type="ISSN">2162-5603</idno>
                  <imprint>
                    <biblScope unit="issue">10</biblScope>
                    <biblScope unit="page">1-21</biblScope>
                    <date>2016</date>
                    <note type="accessed">2023-06-07</note>
                    <note type="url">http://journals.openedition.org/jtei/1742</note>
                  </imprint>
                </monogr>
              </biblStruct>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/4RY24C6Y" type="bookSection" xml:id="dumontInterfacesDigitalScholarly2018">
                <analytic>
                  <title level="a">Interfaces in Digital Scholarly Editions of
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                    <forename>Stefan</forename>
                    <surname>Dumont</surname>
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                  <title level="m">Digital Scholarly Editions as Interfaces</title>
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                  <editor>
                    <forename>Roman</forename>
                    <surname>Bleier</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Martina</forename>
                    <surname>Bürgermeister</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Herlmut W.</forename>
                    <surname>Klug</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Frederike</forename>
                    <surname>Neuber</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Gerlinde</forename>
                    <surname>Schneider</surname>
                  </editor>
                  <imprint>
                    <pubPlace>Norderstedt</pubPlace>
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                    <date>2018</date>
                    <note type="accessed">2020-04-25T08:06:51Z</note>
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                </series>
              </biblStruct>   
           <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/FM9KAQBT" type="bookSection" xml:id="Dumont2020">
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                    <forename>Stefan</forename>
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                  <editor>
                    <forename>Wolfgang</forename>
                    <surname>Lukas</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Elke</forename>
                    <surname>Richter</surname>
                  </editor>
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                    <forename>Stefan</forename>
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                    <forename>Susanne</forename>
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                    <forename>Sabine</forename>
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                    <forename>Paul</forename>
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                    <name>Digitales Deutsches Frauenarchiv,</name>
                  </editor>
                  <editor>
                    <name>DigiS Forschungs- und Kompetenzzentrum
                                    Digitalisierung</name>
                  </editor>
                  <imprint>
                    <pubPlace>Berlin</pubPlace>
                    <publisher>Digitales Deutsches Frauenarchiv</publisher>
                    <date>2022</date>
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                  <editor>
                    <forename>Marie
                                    Isabel</forename>
                    <surname>Matthews-Schlinzig</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Jörg</forename>
                    <surname>Schuster</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Gesa</forename>
                    <surname>Steinbrink</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Jochen</forename>
                    <surname>Strobel</surname>
                  </editor>
                  <imprint>
                    <pubPlace>Berlin</pubPlace>
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