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      <titleStmt>
        <title type="main">Philosophische Edition</title>
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            <forename>Ulrich</forename>
            <surname>Lobis</surname>
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            <forename>Joseph</forename>
            <surname>Wang-Kathrein</surname>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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            <forename>Helmut W.</forename>
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          <resp>Datenmodellierung</resp>
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            <forename>Elisabeth</forename>
            <surname>Steiner</surname>
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        <funder>Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
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                        Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                        Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </publisher>
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                        Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
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        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS - Geisteswissenschaftliches
                        Asset Management System</orgName>
        </distributor>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0">Creative Commons
                            BY 4.0</licence>
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        <date when="2021">2021</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:konde.157</idno>
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        <title ref="http://gams.uni-graz.at/konde">KONDE Weißbuch</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
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          <title>Weißbuchartikel: Philosophische Edition</title>
          <author>Ulrich Lobis</author>
          <author>Joseph Wang-Kathrein</author>
          <publisher>Herausgegeben von Helmut W. Klug unter Mitarbeit von Selina Galka und Elisabeth Steiner</publisher>
          <date>2021</date>
          <country>Austria</country>
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          <ref target="context:konde" type="context">KONDE Weißbuch</ref>
        </ab>
        <p>Im KONDE-Projekt, das aus Hochschulraumstrukturmitteln finanziert wird,
                        beschäftigten sich sieben universitäre Partner und drei weitere
                        Einrichtungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit theoretischen und
                        praktischen Aspekten der Digitalen Edition. Ein Outcome des Projektes
                        stellt das Weißbuch dar, welches über 200 Artikel zum Thema Digitale
                        Edition umfasst. Die behandelten Themenkomplexe reichen dabei über
                        Digitale Editionswissenschaft im Allgemeinen, Annotation und
                        Modellierung, Interfaces, Archivierung und Metadaten bis hin zu
                        rechtlichen Aspekten.</p>
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        <head>Philosophische Edition</head>
        <div>
          <head>Lobis, Ulrich; ulrich.lobis@uibk.ac.at / Wang-Kathrein, Joseph; joseph.wang@uibk.ac.at</head>

          <p>Unter einer philosophischen Edition ist zunächst eine Edition von philosophischen Primärtexten zu verstehen. Dabei kann es sich um ein philosophisches Werk, um das philosophische Schaffen einer Person oder um eine Sammlung von Texten, die zum gleichen philosophischen Thema passen, handeln. Das bedeutet insbesondere, dass eine philosophische Edition zugleich eine <ref target="/o:konde.93" type="internal">historisch-kritische</ref> oder eine <ref target="/o:konde.90" type="internal">genetische</ref> Edition sein kann.</p>

          <p>Bei einigen philosophischen Editionen liegt ein besonderes Augenmerk auf den verschiedenen Überlieferungen und Varianten, die in der Edition verzeichnet werden. Diese Editionen versuchen den ‘Originaltext’ zu rekonstruieren, der in den unterschiedlichen Überlieferungen (z. B. durch Abschreibfehler) verändert worden ist. Andere zielen auf die Unterschiede zwischen publizierten und unpublizierten Fassungen. Diese Editionen ermöglichen ihren Leserinnen und Lesern das genaue Studium von Texten, deren Autorinnen und Autoren besondere Acht auf die Wortwahl geben. Bei beiden bietet das <ref target="/o:konde.59" type="internal">digitale Edieren</ref> v. a. den Vorteil, dass die verschiedenen Überlieferungen und Fassungen quasi ‘auf Knopfdruck’ repliziert werden können.</p>
          <p>Bei einigen philosophischen Editionen stellt das Erstellen des <ref target="/o:konde.34" type="internal">Kommentars</ref> die Hauptaufgabe dar. Bei den Kommentaren kann es sich zwar sowohl um Einzelstellen- wie um Überblickskommentare handeln, aber im Gegensatz zu anderen Editionen scheint der Kommentar hier sehr viel Platz einzunehmen. Es kommt häufig vor, dass der Kommentar sogar quantitativ länger ist als der edierte Primärtext. Gerade daran kann man erkennen, dass die Hauptziele einer philosophischen Edition nicht nur die Darbietung eines Textes beinhalten. Vielmehr will sie den Leserinnen und Lesern eine <ref target="/o:konde.100" type="internal">Interpretation</ref> des Textes nahe bringen und ihn in der Ideengeschichte einordnen.</p>
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                <ref target="/o:konde.59" type="internal">Digitale Edition</ref>
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                <ref target="/o:konde.34" type="internal">Kommentar</ref>
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                <ref target="/o:konde.93" type="internal">historisch-kritische Edition</ref>
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                <ref target="/o:konde.90" type="internal">genetische Edition</ref>
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                <ref target="/o:konde.100" type="internal">Interpretation</ref>
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                <ref target="/o:konde.32" type="internal">Apparat</ref>
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                <ref target="/o:konde.174" type="internal">Synopse</ref>
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              <item>Einführung</item>
              <item>Digitale Editionswissenschaft</item>
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                <ref target="https://edlex.de/index.php?title=Philosophische_Edition">Edlex: Editionslexikon</ref>
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