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    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title type="main">Markup</title>
        <author>
          <persName>
            <forename>Selina</forename>
            <surname>Galka</surname>
          </persName>
        </author>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <resp>Datenmodellierung</resp>
          <persName>
            <forename>Selina</forename>
            <surname>Galka</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <resp>Datenmodellierung</resp>
          <persName>
            <forename>Elisabeth</forename>
            <surname>Steiner</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <funder>Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
                    </funder>
      </titleStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                        Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                        Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                        Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                        Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS - Geisteswissenschaftliches
                        Asset Management System</orgName>
        </distributor>
        <availability>
          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0">Creative Commons
                            BY 4.0</licence>
        </availability>
        <date when="2021">2021</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:konde.126</idno>
      </publicationStmt>
      <seriesStmt>
        <title ref="http://gams.uni-graz.at/konde">KONDE Weißbuch</title>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
        </respStmt>
      </seriesStmt>
      <sourceDesc>
        <bibl>
          <title>Weißbuchartikel: Markup</title>
          <author>Selina Galka</author>
          <publisher>Herausgegeben von Helmut W. Klug unter Mitarbeit von Selina Galka und Elisabeth Steiner</publisher>
          <date>2021</date>
          <country>Austria</country>
        </bibl>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <encodingDesc>
      <projectDesc>
        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:konde" type="context">KONDE Weißbuch</ref>
        </ab>
        <p>Im KONDE-Projekt, das aus Hochschulraumstrukturmitteln finanziert wird,
                        beschäftigten sich sieben universitäre Partner und drei weitere
                        Einrichtungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit theoretischen und
                        praktischen Aspekten der Digitalen Edition. Ein Outcome des Projektes
                        stellt das Weißbuch dar, welches über 200 Artikel zum Thema Digitale
                        Edition umfasst. Die behandelten Themenkomplexe reichen dabei über
                        Digitale Editionswissenschaft im Allgemeinen, Annotation und
                        Modellierung, Interfaces, Archivierung und Metadaten bis hin zu
                        rechtlichen Aspekten.</p>
      </projectDesc>
    </encodingDesc>
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      <langUsage>
        <language ident="de">Deutsch</language>
      </langUsage>  
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    <body>
      <div>
        <head>Markup</head>
        <div>
          <head>Galka, Selina; selina.galka@uni-graz.at </head>

          <p>Ein Text wird vom Computer als eine lange Kette von gleichwertigen Zeichen
                  wahrgenommen, die er nicht differenzieren kann. <bibl>(Jannidis 2017, S.
                     99)</bibl> Ohne Hilfe kann er keine Strukturen ausmachen; nur wenn explizit der
                  Hinweis eingefügt wird, dass es sich dabei um Strukturmerkmale, Wissen oder
                  Erkenntnisse handelt, können diese Teile des Textes weiterverarbeitet werden.
                  Diese Hinweise können mittels Markup eingefügt werden; es handelt sich dabei um
                  Markierungen in einem Text, die eine semantische Bedeutung (<ref target="/o:konde.17" type="internal">Annotation</ref>) haben und Start- und Endposition des
                  jeweiligen Vorkommens markieren. <bibl>(Jannidis 2017, S. 99)</bibl> Es kann
                  zwischen deskriptivem und prozeduralem Markup unterschieden werden. </p>
          <p>Hier ein Beispiel für deskriptives Markup, bei dem die Auszeichnungen direkt im
                  Text vorgenommen werden:</p>
          <p>
            <code ana="block">&lt;date&gt;20. November 2019&lt;/date&gt;
Lieber &lt;name&gt;Stefan&lt;/name&gt;,ich freue mich auf 
unser Treffen in &lt;place&gt;Wien&lt;/place&gt;.
Liebe Grüße,
&lt;name&gt;Sebastian&lt;/name&gt;</code>
          </p>
          <p>Die Markierungen bzw. das Markup wurde hier mit spitzen Klammern eingefügt,
                  implizite Strukturen werden also explizit gemacht. Der undifferenzierte Strom an
                  Zeichen wird mittels der eingetragenen Informationen strukturiert und kann mit dem
                  Computer gezielt weiterverarbeitet werden. Bei deskriptivem Markup werden
                  Textstrukturen auf formalisierte Weise benannt, charakterisiert und annotiert und
                  können so nachgenutzt werden – die Wiedergabe und Weiterverarbeitung findet erst
                  in einem nächsten Schritt statt.</p>

          <p>Die Informationen können sowohl manuell als auch automatisch eingetragen werden,
                  immer aber muss vorher überlegt werden, welche Strukturen man festhalten will
                     (<ref target="/o:konde.137" type="internal">Modellierung</ref>).
                     <bibl>(Jannidis 2017, S. 99f.)</bibl> Alternativ ist es möglich, die
                  Annotationen separat abzuspeichern, mit sogenanntem 
                  <ref target="/o:konde.171" type="internal">
              <hi rend="italic">Stand-off</hi>-Markup</ref>.</p>

          <p>Um Daten austauschbar zu machen und zusammenführen zu können, wird in der Regel
                  kein beliebiges <hi rend="italic">Markup</hi> verwendet, sondern so genannte <hi rend="italic">Markup Languages</hi>, wie z. B. <ref target="/o:konde.215" type="internal">XML</ref>, die gewissen Richtlinien unterliegen können,
                  wie z. B. <ref target="/o:konde.178" type="internal">TEI</ref>. </p>
          <div type="literature">
            <listBibl>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/ITVH4IXV" type="bookSection" xml:id="Jannidis2017b">
                <analytic>
                  <title level="a">Grundlagen der Datenmodellierung</title>
                  <author>
                    <forename>Fotis</forename>
                    <surname>Jannidis</surname>
                  </author>
                </analytic>
                <monogr>
                  <title level="m">Digital Humanities. Eine Einführung</title>
                  <editor>
                    <forename>Fotis</forename>
                    <surname>Jannidis</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Hubertus</forename>
                    <surname>Kohle</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Malte</forename>
                    <surname>Rehbein</surname>
                  </editor>
                  <imprint>
                    <pubPlace>Stuttgart</pubPlace>
                    <biblScope unit="page">99–108</biblScope>
                    <publisher>Metzler</publisher>
                    <date>2017</date>
                  </imprint>
                </monogr>
              </biblStruct>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/SESI9SDP" type="book" xml:id="Sahle2013c">
                <monogr>
                  <title level="m">Digitale Editionsformen. Zum Umgang mit der
                              Überlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels. Teil 3:
                              Textbegriffe und Recodierung</title>
                  <author>
                    <forename>Patrick</forename>
                    <surname>Sahle</surname>
                  </author>
                  <imprint>
                    <pubPlace>Norderstedt</pubPlace>
                    <publisher>Books on demand</publisher>
                    <date>2013</date>
                  </imprint>
                </monogr>
                <series>
                  <title level="s">Schriften des Instituts für Dokumentologie und
                              Editorik</title>
                  <biblScope unit="volume">9</biblScope>
                </series>
              </biblStruct>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/FM8Q73FW" type="journalArticle" xml:id="Schmidt2012">
                <analytic>
                  <title level="a">The role of markup in the digital humanities</title>
                  <author>
                    <forename>Desmond</forename>
                    <surname>Schmidt</surname>
                  </author>
                </analytic>
                <monogr>
                  <title level="j">Historical Social Research</title>
                  <imprint>
                    <biblScope unit="volume">37</biblScope>
                    <biblScope unit="page">125–146</biblScope>
                    <date>2012</date>
                  </imprint>
                </monogr>
              </biblStruct>
            </listBibl>
          </div>
          <div type="subsection" xml:id="software">
            <list>
              <item>
                <ref target="http://oxygenxml.com/" type="external">Oxygen</ref>
              </item>
            </list>
          </div>
          <div type="subsection" xml:id="links">
            <list>
              <item>
                <ref target="/o:konde.137" type="internal">Modellierung</ref>
              </item>
              <item>
                <ref target="/o:konde.195" type="internal">Textmodellierung</ref>
              </item>
              <item>
                <ref target="/o:konde.29" type="internal">Annotationsstandards</ref>
              </item>
              <item>
                <ref target="/o:konde.215" type="internal">XML</ref>
              </item>
              <item>
                <ref target="/o:konde.171" type="internal">Stand-Off-Markup</ref>
              </item>
              <item>
                <ref target="/o:konde.15" type="internal">Alternativen zur Kodierung mit
                           TEI</ref>
              </item>
            </list>
          </div>
          <div type="subsection" xml:id="topics">
            <list>
              <item>Einführung</item>
              <item>Annotation und Modellierung</item>
            </list>
          </div>
          <div type="subsection" xml:id="lexica">
            <list>
              <item>
                <ref target="https://lexiconse.uantwerpen.be/index.php/lexicon/markup/">Lexicon of Scholarly Editing</ref>
              </item>
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        </div>
      </div>
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</TEI>
